Planungsbüro & Bauunternehmen Schober

nachwachsende Dämmstoffekünstliche Dämmstoffe
Zellulose und Holzdämmstoffe
Pflanzliche und tierische Dämmstoffeanorganische Dämmstoffeorganische, geschäumte Dämmtoffekünstliche Dämmstoffe

Holzfaser

Flachs
Blähglimmerexpandiertes Polystyrol (EPS, Styropor)
Mineralfaserdämmstoff

Zellulose

Hanf
BlähperliteExtrudiertes Polystyrol (XPS, Styrodur)

Kokosfaser
Blähton (Leca)Polyuretham (PUR)

Kork
CalciumsilicatResol-Hartschaum

Schafwolle
Mineralschaumplatte

Schilf
Schaumglas

Stroh

Herstellung:
Blähton wird aus blähfähigem Ton, der im Tagebau abgebaut wird, industriell hergestellt. Der Ton wird ca. 1 Jahr gelagert, anschließend gemahlen, zu kleinen Kugeln granuliert und in einem Drehrohrofen bei ca. 1200° Celsius gebrannt. Dabei expandiert der Ton, es verbrennen die organischen Bestandteile und hinterlassen im Korn eine feine Porenstruktur.

Anwendung:
Das Material wird in verschiedenen Körnungen und für verschiedene Einsatzbereiche angeboten.

  • Lose Schüttung:
    Als Ausgleichsschüttung in Gewölbedecken, Holzbalkendecken, Dippeltramdecken und zwischen Polsterhölzern.
    • Wärmeleitfähigkeit (λD): 0,09 – 0,16 W/mK
    • Rohdichte: 350 – 450 kg/m3
    • Diffusionswiderstand: μ = 3
    • Spezifische Wärmekapazität c: 1000 J/kgK
    • Brandschutzklasse: A1 nicht brennbar
    • Lieferform: Schüttmaterial in Säcken zu 50 l
  • Zuschlagstoff:
    Als Zuschlagstoff für Leichtbetonwände oder Leichtbetonziegel.
    • Wärmeleitfähigkeit (λD): 0,40 – 2,00 W/mK
    • Rohdichte: 800 – 2000 kg/m3
    • Diffusionswiderstand: μ = 5
    • Spezifische Wärmekapazität c: 1100 J/kgK
    • Brandschutzklasse: A1 nicht brennbar

Ökologie und Gesundheit:
Ton als Rohstoff ist weltweit noch ausreichend vorhanden. Der Energieaufwand zur Herstellung ist hoch, es sind aber keine Stoffe beteiligt die umwelt- oder gesundheitsgefährdend sind.

Blähton kann auf Baurestmassendeponien entsorgt werden.

Handelsmarken:
Liapor
Fibotherm

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